function updateHeaderHeight() {
        // Get the height of #brx-header
        const headerHeight = document.querySelector('#brx-header').offsetHeight;
          
        // Store the height in the CSS custom property --header-height
        document.documentElement.style.setProperty('--brxw-header-height', headerHeight + 'px');
    }

    // Execute the function as soon as the document is ready
    document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {
        updateHeaderHeight();  // Initial update of header height when the document is ready

        // Update the header height on window resize and orientation change
        window.addEventListener('resize', updateHeaderHeight);
        window.addEventListener('orientationchange', updateHeaderHeight);
});

Endlich warme Füße

Wasserführende Trockenbau-Fußbodenheizung – Elektrofußbodenheizungen finden Sie hier. 

Der erste Schritt auf einem angenehm temperierten Boden kann ein überraschend sinnliches Erlebnis sein: Die Wärme steigt wie selbstverständlich durch den Körper, entspannt die Muskulatur, vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe. Sie erinnert an die Strahlung eines Kachelofens, die Wärme der Sonne auf der Haut.  

Strahlungswärme wirkt tief — nicht laut, nicht aufdringlich, sondern unmittelbar und wohltuend.  

Eine Fußbodenheizung schafft diese Wärme im gesamten Raum: gleichmäßig, leise, sauber und frei von Zugluft. Nichts stört die Raumgestaltung, nirgends steht ein Heizkörper im Weg, kein Gebläse dröhnt, kein Staub wirbelt auf. Sie ist ein Heizsystem, das unsichtbar bleibt und trotzdem den größten Einfluss auf das Wohlbefinden im Alltag hat. 

Sie wünschen sich eine Fußbodenheizung? Holen Sie sich einen Kostenvoranschlag oder bauen Sie sie zum Selbstkostenpreis selbst ein. Sie haben richtig gelesen: die Trockenbau-Fußbodenheizung ist durch standardisierte Komponenten einfach installiert.  

 

Inhaltsverzeichnis

Merkmale von Trockenbau-Fußbodenheizungen im Überblick

Gleichmäßige Wärmeverteilung über die gesamte Bodenfläche

Behagliche Strahlungswärme 

Geringe Luftzirkulation -> weniger Staubbelastung 

Energieeffizient durch niedrige Vorlauftemperaturen  -> umweltfreundlich & kostensenkend

Geräuschlos und nahezu wartungsfrei 

Ideal für Allergiker und Menschen mit empfindlichen Atemwegen

Keine sichtbaren Heizkörper → freie Innenraumgestaltung

Sehr gute Kombinierbarkeit mit erneuerbaren Energien 

In jedes bestehende Heizungssystem integrierbar

Trockenbauweise ohne Feuchtigkeitseintrag 

Schnelle Reaktionszeit, möglich durch geringe Masse

Geringe Aufbauhöhe (30–40 mm) 

Sehr leichtes System → ideal für Altbau und Holzbalkendecken

Ökologische Baustoffe wie Holzfaserplatten oder Keramik

Modularer Aufbau → auch für Selbstbauer geeignet

Hohe Langlebigkeit dank geprüfter Kunststoff-Aluminium-Rohre

Für Fliesen, Parkett, Dielen und andere Beläge geeignet

Kombinierbar mit Wand- und Deckenheizungen 

Was versteht man unter einer Fußbodenheizung?

Um Bodenheizungen zu verstehen hilft es einen kleinen Exkurs in die Physik zu unternehmen. Strahlung finden wir überall um uns herum – in der natürlichen wie in der künstlichen Welt. Ein Teil dieser Strahlung, solche mit sehr niedrigen Wellenlängen, empfinden wir Lebewesen als Wärme. In diesem Fall sprechen wir von Wärmestrahlung und diese versetzt die Zellen und Moleküle unserer Haut in Schwingung. 

Eine Fußbodenheizung gehört zu den behaglichsten Arten, ein Zuhause zu erwärmen. Sie bringt Wärme direkt von unten in den Raum, als feine und stetige Strahlungswärme, die sich ganz natürlich verteilt. Anders als klassische Heizkörper erhitzt sie nicht nur die Luft sondern gibt ihre Wärme über den Boden direkt an Möbel, Wände und letztlich den Körper ab. Dieses angenehme Temperaturfeld schafft ein Wohngefühl, dass viele Menschen als besonders wohltuend, natürlich und gesund beschreiben. 

Welche Arten von Fußbodenheizungen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten: wassergeführten und elektrischen Fußbodenheizungen. Wassergeführte Systeme erwärmen den Boden mithilfe eines Wasserkreislaufs, der von einer Heizanlage — beispielsweise einer Wärmepumpe, Pelletheizung oder Gasheizung — gespeist wird. Elektrische Systeme erzeugen die Wärme dagegen direkt im Boden durch Strom. 

Da dieser Artikel sich ausschließlich mit wasserführenden Systemen befasst, lohnt ein Blick auf die unterschiedlichen Bauweisen, die im Markt existieren. Klassische wasserführende Fußbodenheizungen werden in Nassestriche eingebettet. Das sorgt für hohe Speichermasse, aber auch für lange Aufheizzeiten, hohes Gewicht und einen nennenswerten Feuchtigkeitseintrag ins Gebäude. 

Wir gehen einen anderen Weg. System 30, System 40 und Kera 40 arbeiten vollständig im Trockenbau. Das Heizrohr wird in Trockenbauplatten aus Holzfaser oder Keramik eingebettet. Dadurch entfällt der Estrich, und die Heizung reagiert deutlich schneller. Holzfaserplatten sind zudem ökologisch, kapillaraktiv und bieten eine gute Lastverteilung. 

Die Systeme unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Aufbauhöhe und die Art der vorgesehenen Bodenbeläge: System 30 (30 mm Aufbau) ist universell einsetzbar (Fliesen, Parkett und Korkböden), während System 40 (40 mm Aufbau) ideal für Massivholzdielen geeignet ist. Kera 40 (40 mm Aufbau) richtet sich speziell an Fliesen- und Natursteinoberflächen, die besondere Stabilität benötigen.

Für welche Art von Trockenbau-Fußbodenheizung sollte ich mich entscheiden?

Die Wahl hängt nicht nur vom Bodenbelag, sondern auch von den räumlichen und baulichen Gegebenheiten ab. Wenn beispielsweise einen Altbau mit Holzbalkendecke sanieren, ist ein Estrichsystem meist ungeeignet aufgrund des hohen Gewichts. Hier spielt die Trockenbau-Fußbodenheizung ihre größten Stärken aus: Sie ist leicht, flexibel und benötigt keine nasse Bauphase. Trotz ihres leichten Gewichts wirken die Holzfaserplatten als Schallschutz.

System 30 eignet sich hervorragend für Räume, in denen Beläge wie Fertigparkett, Fliesen, Kork, Linoleumparkett vorgesehen sind. Die Aufbauhöhe beträgt nur 30 mm, was das System ideal für Renovierungen macht, bei denen die Raumhöhe eine Rolle spielt. Die Holzfaserplatten sind leicht, formstabil, belastbar und leicht zu bearbeiten.  

System 40 wurde speziell für Massivholz-Dielenböden entwickelt. Es bietet eine Aufbauhöhe von 40 mm und nimmt über zusätzliche Profilleisten die Dielen sicher auf. Gleichzeitig ermöglicht die Kombination aus Holzfaserplatte und Wärmeleitblech eine gleichmäßige Wärmeverteilung unter dem Massivholz, sodass sich auch dickere Dielen problemlos mit einer Fußbodenheizung kombinieren lassen. 

Für ein Haus in Leichtbauweise oder Holzrahmenbau ist das letzte System interessant, welches thermische Masse und somit einen Wärmespeicher ins Gebäude bringt: 

Kera 40 ist das System für Fliesen- und Steinbeläge, bei denen eine besonders druckfeste und stabile Unterlage erforderlich ist. Es hat die höchste Masse der verglichenen Systeme und damit den besten Schallschutz. Basis sind keramische Platten (Aufbauhöhe 40 mm) aus gebranntem Ton, in denen die Heizrohre aufgenommen werden. Über Profilleisten können auch Dielen auf dem Boden aufgenommen werden.

Warum sollte ich mich für eine Fußbodenheizung entscheiden?

Eine Fußbodenheizung bietet eine Form von Behaglichkeit, die traditionelle Heizkörper kaum erreichen. Die Strahlungswärme verteilt sich gleichmäßig im Raum, verhindert kalte Zonen und arbeitet leise und zuverlässig im Hintergrund. Durch die großen Heizflächen reichen niedrige Vorlauftemperaturen aus, was die Heizung besonders energieeffizient macht — ein entscheidender Vorteil in Zeiten steigender Energiekosten und wachsender Anforderungen an nachhaltiges Bauen. 

Strahlungswärme wird als besonders angenehm empfunden, weil sie den Körper direkt erwärmt und weniger auf die Erwärmung von Luft angewiesen ist. Das führt oft dazu, dass Menschen in Räumen mit Fußbodenheizung eine niedrigere Lufttemperatur als ausreichend empfinden. Eine Absenkung der Raumtemperatur um nur ein Grad kann den Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent senken — ohne Komfortverlust.

 

Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Kombination mit ökologischen Baustoffen, wie sie bei uns eingesetzt. Die Holzfaser-Verlegeplatten bieten nicht nur eine gute Lastverteilung und Wärmedämmung, sondern tragen auch zu einem ausgeglichenen Raumklima bei. Sie puffern Feuchtigkeit, sind kapillaraktiv und verbessern die akustischen Eigenschaften des Raums. Das macht die Fußbodenheizung nicht nur zu einer effizienten, sondern auch zu einer bauphysikalisch durchdachten Lösung, die den Raum als Gesamtsystem versteht.

Hinzu kommt, dass eine Fußbodenheizung ästhetische Freiheit schafft. Wände bleiben frei, Möbel können flexibel gestellt werden, und der Raum wirkt klarer und ruhiger. Gerade in modernen Wohnkonzepten spielt diese visuelle Reinheit eine große Rolle.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Kombination mit ökologischen Baustoffen, wie sie bei uns eingesetzt. Die Holzfaser-Verlegeplatten bieten nicht nur eine gute Lastverteilung und Wärmedämmung, sondern tragen auch zu einem ausgeglichenen Raumklima bei. Sie puffern Feuchtigkeit, sind kapillaraktiv und verbessern die akustischen Eigenschaften des Raums. Das macht die Fußbodenheizung nicht nur zu einer effizienten, sondern auch zu einer bauphysikalisch durchdachten Lösung, die den Raum als Gesamtsystem versteht. 

Wie kann eine Fußbodenheizung das Raumklima und unsere Gesundheit verbessern?

Fußbodenheizungen erzeugen Strahlungswärme, nicht Luftströmung. Das bedeutet: deutlich weniger Staubaufwirbelung, eine natürliche Luftfeuchtigkeit und eine insgesamt ruhigere, angenehmere Raumluft. Gerade für Allergiker, Asthmatiker und Menschen, die empfindlich auf trockene Heizungsluft reagieren, ist das ein großer Vorteil. Staubteilchen können aus organischen (Blütenpollen, Bakterien, Pilzsporen) oder anorganischen Materialien (Gesteinsstaub, Mineralfasern) bestehen. Ein allgegenwärtiger Staub aus organischem und anorganischem Material ist der Hausstaub. 

Die Wärme wird direkt über die Bodenoberfläche abgegeben, was zu einer gleichmäßigen Temperaturverteilung führt. Kalte Füße und warme Köpfe — ein typischer Effekt konventioneller Heizkörper — gehören damit der Vergangenheit an. Stattdessen fühlt sich der gesamte Raum ausgewogen temperiert an. Außerdem unterstützt die behagliche Wärme die Durchblutung und kann Muskelverspannungen reduzieren.   

Bei den Holzfaserplatten kommt hinzu, dass sie Feuchtigkeit regulieren und ein diffusionsoffener Aufbau möglich ist. Das wirkt Schimmelbildung entgegen, stabilisiert die Luftfeuchtigkeit und schafft ein gesundes Wohnklima. 

Vorteile und Nachteile einer Fußbodenheizung gegenüber herkömmlichen Heizsystemen

Welche Vorteile hat eine Fußbodenheizung gegenüber herkömmlichen Heizsystemen?

Um Fußbodenheizungen richtig zu verstehen, lohnt es sich, einen Moment darüber nachzudenken, wie Wärme im Raum überhaupt wirkt. Die meisten herkömmlichen Heizkörper arbeiten über Konvektion: Sie erwärmen Luft, die aufsteigt, sich an der Decke sammelt, abkühlt und als kältere Strömung wieder zu Boden sinkt. Das führt zu Luftbewegung, Staubaufwirbelung und einem spürbaren Temperaturgefälle — warme Luft unter der Decke, kühlere Luft am Boden. Dieses Klima kann als unruhig empfunden werden – außerdem trocknet die Luft dadurch aus und das spürt man als erstes an den Schleimhäuten wie Mund und Nase.  

Eine Fußbodenheizung funktioniert anders. Sie nutzt den Boden als große, flächige Wärmequelle. Das warme Heizwasser zirkuliert in einem Rohrsystem, das gleichmäßig im Boden verteilt ist. Die Wärme wird über Wärmeleitbleche in die Fläche übertragen und anschließend in Form von Strahlungswärme an den Raum abgegeben. Damit ähnelt die Wärmeabgabe nicht der eines Heizkörpers, sondern mehr einem Kachelofen, der seine Umgebung sanft und gleichmäßig erwärmt. Strahlungswärme wirkt unmittelbar auf den Körper und auf die Oberflächen des Raums, und genau deshalb empfinden viele Menschen Räume mit Fußbodenheizung als besonders angenehm — selbst bei geringerer Raumlufttemperatur. 

Der größte Vorteil ist die Gleichmäßigkeit der Wärme. Während Heizkörper punktuell Wärme abgeben und dadurch Luftbewegungen erzeugen, arbeitet eine Fußbodenheizung praktisch zugfrei. Die Wärme verteilt sich über eine große Fläche, sodass auch große Räume homogen temperiert werden. 

Hinzu kommt die Energieeffizienz: Während kleine Heizkörper Vorlauftemperaturen von bis zu 90 °C benötigen, kommen Fußbodenheizungen mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus, oft zwischen 35 und 45 °C. Das ist ideal für moderne Wärmepumpen und Solarthermieanlagen. Ein weiterer Vorteil besteht in der gestalterischen Freiheit, da keine Heizkörper vorhanden sind. Gerade in modernen Wohnstilen, offenen Raumkonzepten oder kleinen Räumen ist das ein enormer Gewinn. 

Auch in puncto Wartung schneiden Fußbodenheizungen gut ab: Das Mehrschichtverbundrohr von ist langlebig, korrosionsfrei und wartungsarm. Die Systeme arbeiten geräuschlos und ohne bewegliche mechanische Teile, die verschleißen könnten.

Welche Nachteile haben Fußbodenheizungen?

Trotz aller Vorteile gibt es Nachteile, die man kennen sollte. Die Reaktionszeit ist langsamer als bei klassischen Heizkörpern, auch wenn die Trockenbausysteme im Vergleich zu Estrichsystemen sehr schnell reagieren. Außerdem eignen sich stark dämmende Bodenbeläge oder dicke Teppiche nur eingeschränkt. 

Ein weiterer Punkt ist die Nachrüstung: Wenn alte Bodenaufbauten entfernt werden müssen, kann die Installation aufwendig sein. Auch die genaue Planung ist wichtiger als bei Heizkörpern, da die Wärmeverteilung flächig erfolgt. Fehler in der Verlegung sollten unbedingt vermieden werden, da nachträgliche Änderungen nur mit viel Aufwand möglich sind. 

Wie wird eine Trockenbau-Fußbodenheizung eingebaut?

Eine Trockenbau-Fußbodenheizung kann in nahezu jedem Gebäude installiert werden — im Neubau ebenso wie in Altbauten oder historischen Häusern. System 30 und 40 sind ideal für Holzbalkendecken, weil kein Estrich und kein zusätzliches Wasser eingebracht werden. Die Systeme sind leicht, was ältere Konstruktionen schont. System Kera 40 eignet sich da, wo Masse ins Gebäude gebracht werden soll, also im Leichtbau oder Fertighäusern.  

Die einzige Voraussetzung ist die Auswahl des passenden Bodenbelags und eine sinnvolle Planung des Aufbaus. Mit unseren Systemen können nahezu alle Belagsarten gewählt werden und lassen sich flexibel kombinieren. 

In welchen Räumen ist eine Fußbodenheizung geeignet?

Eine Fußbodenheizung eignet sich grundsätzlich für jeden Raum, unabhängig von Größe oder Nutzung. Besonders in Räumen wie Wohnzimmern, Schlafzimmern oder Kinderzimmern wird die gleichmäßige Wärme als sehr angenehm empfunden. Auch Badezimmer profitieren von einem warmen Boden, da Fliesen Wärme schnell abgeben und eine Fußbodenheizung hier für angenehme Oberflächentemperaturen sorgt. 

In Küchen, Büros oder Praxisräumen spielt die gestalterische Freiheit eine große Rolle, da keine Heizkörper Wege verstellen oder den Raum optisch unterbrechen. Selbst in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie Bädern oder Wellnessbereichen, können die Systeme verwendet werden, sofern der passende Bodenbelag gewählt wird. 

Auf welche Untergründe kann ich eine Trockenbau-Fußbodenheizung aufbringen?

Die Trockenbau-Systeme sind so konzipiert, dass sie auf verschiedenen Untergründen funktionieren. Auf Holzbalkendecken eignen sie sich besonders, weil sie leicht sind und keine Feuchtigkeit einbringen. Auf Betondecken bieten sie eine schnelle und trockene Alternative zur Estrichheizung. 

Auch in Sanierungen, bei denen vorhandene Estriche nicht entfernt werden sollen, können die Systeme auf geeignete Ausgleichsschichten aufgebracht werden. Entscheidend ist lediglich, dass der Untergrund eben, tragfähig und ausreichend stabil ist. Die Holzfaserplatten gleichen kleine Unebenheiten aus, tragen Lasten sicher ab und sorgen für eine gute Wärmeverteilung. Bei größeren Unebenheiten ist eine flächige Ausgleichsschüttung mit anschließender Abdeckung durch Holzfaserplatten (20mm) als Sauberkeitsschicht erforderlich.

Wie kann ich eine Fußbodenheizung mit einer Wand- oder Deckenheizung kombinieren?

Unsere Flächenheizungen funktionieren nach demselben Prinzip. Warmes Wasser strömt durch Rohre und die Wärme strahlt in den Raum. Von oben, der Seite oder unten. So können die Systeme auch verbunden werden oder in verschiedenen Räumen unabhängig voneinander installiert werden. In den meisten Fällen erhält jeder Raum einen oder mehrere Heizkreise, die an einem Heizkreisverteiler zusammenlaufen. Installieren Sie in Wohnräumen eine Wandheizung, in der Küche und im Büro eine Deckenheizung und im Badezimmer eine Bodenheizung. Nichts leichter als das. 

Wie wird eine Fußbodenheizung installiert?

Die Installation der Fußbodenheizung folgt einem klaren, gut strukturierten Ablauf, der sowohl für Fachleute als auch für geübte Selbstbauer verständlich ist. Die Verlegung muss äußerst gründlich geplant werden, damit die verlegte Heizung später sinnvoll in das Heizungssystem integriert werden kann. Hierfür müssen Zu- und Ab-leitungen gelegt und evtl. durch Wände oder Decken geführt werden. Wir sind Ihnen bei der Planung gerne behilflich.  

Für alle Systeme wird der Untergrund zunächst vorbereitet und gegebenenfalls ausgeglichen. 

System 30: Anschließend werden die Holzfaser-Verlegeplatten nach folgendem Schema ausgelegt. Sie bilden die Dämm- und Tragschicht und nehmen die Wärmeleitbleche auf. Achten Sie auf den Versatz der Kopfplatten.

In die Bleche wird das Mehrschichtverbundrohr eingelegt. Die Form und Anordnung der Bleche sorgt dafür, dass die Wärme gleichmäßig über die Fläche verteilt wird. Nach der Verlegung werden die Kreise an den Heizkreisverteiler angeschlossen und einer Dichtheitsprüfung unterzogen. 

Darauf folgt die Wahl und Installation des Bodenbelags. Je nach Belagstyp kommen zusätzliche Schichten wie Entkopplungsmatten oder Lastverteilung zum Einsatz. Die Aufbauhöhen bleiben dennoch gering, sodass die Systeme ideal für Renovierungen sind. Die genauen technischen Details — etwa Aufbauhöhen, zulässige Lasten und Leistungskurven — finden Sie in der folgender Broschüre, die ein umfassendes Bild der Systemarchitektur vermittelt. 

 

System 40: Da sich dieses System besonders für Dielen als Bodenbelag eignet, werden zusätzlich zu den Platten Holzprofilleisten verlegt, welche die Last der Dielen aufnehmen und als Befestigungsanker dienen. In die verlegten Platten werden ebenfalls Wärmeleitbleche eingesetzt und anschließend das Mehrschichtverbundrohr eingelegt. Hier werden die Bögen der Rohre „frei“ geführt und mit einer Schüttung abgedeckt. Nach der Verlegung werden die Kreise an den Heizkreisverteiler angeschlossen und einer Dichtheitsprüfung unterzogen. Anschließend werden direkt die Dielen verlegt. Es sind auch andere Bodenbeläge möglich, die wiederum eine Lastverteilungsschicht benötigen.

System Kera 40: Bei diesem System kommt, wenn keine Ausgleichsschüttung erforderlich ist, eine dünne Trittschalldämmung zum Einsatz. Anschließend werden die Platten nach folgendem Schema verlegt und am Rand ggf. eine Platte angepasst. Fliesen/Naturstein: Die Platten werden untereinander in Nut und Feder mit handelsüblichem Fliesenkleber verklebt. Nachdem der Kleber getrocknet ist, können die Rohre direkt in die Fugen eingelegt werden, an den Heizkreisverteiler angeschlossen und auf Dichtheit geprüft werden. Die Rohrbögen werden mit einer gebundenen Schüttung abgedeckt. Nachdem die Schüttung abgebunden hat (Trocknungszeiten beachten), kann mit dem Verlegen einer Entkopplungsmatte begonnen werden. Diese wird flächig ohne Überlappung mit Abstand zur Wand in ein Bett aus Fliesenkleber gelegt. Abschließend werden die Fliesen oder Natursteinplatten verlegt.

Dielen: Sind Dielen als abschließender Belag gewünscht, werden zwischen die Platten Holzprofilleisten gesetzt, um die Dielen aufzunehmen. In diesem Fall werden die Kera-Platten nicht verklebt und es ist auch keine Entkopplungsmatte erforderlich.

Kann ich eine Trockenbau-Fußbodenheizung selbst verlegen?

Durch den modularen Aufbau und die guten Anleitungen, die zur Verfügung stehen, sowie die Möglichkeit, dass benötigte Spezialwerkzeug bei uns auszuleihen, ist eine Selbstverlegung gut möglich. Prinzipiell kann jeder Heimwerker die Installation der Heizung von Anfang bis Ende durchführen. In der Praxis bedürfen bestimmte Schritte der Installation professionelle Aufmerksamkeit. Besonders die Dichtheitsprüfung und der elektrische Anschluss sowie die Integration in die heimische Heizanlage bergen die größten Fehlerquellen. In der Regel erfragen Versicherungen in einem Schadensfall den Nachweis für einen professionellen Einbau. 

Folgendes Spezialwerkzeug wird benötigt:

  • Presszange mit passenden Pressbacken
  • Rohrabroller für Heizrohre
  • Kalibrier- und Entgratungswerkzeug für Heizrohre
  • Druckprüfpumpe (für Dichtheitsprüfung)
  • Evtl. Handkreissäge mit Führungsschiene für den Plattenzuschnitt 

Welcher Fußboden kann auf eine Fußbodenheizung erfolgen?

Die Wahl des Bodenbelags ist entscheidend für die Effizienz und Funktion der Fußbodenheizung. Grundsätzlich eignen sich nahezu alle modernen Beläge — Fliesen, Parkett, Korkböden oder Dielen, sofern sie für Fußbodenheizungen freigegeben sind. Fliesen sind besonders gute Wärmeleiter, Parkett und Dielen bringen Natürlichkeit und Komfort, während Vinyl und Laminat zwar günstige aber ökologisch nicht zu empfehlende Alternativen bieten.  

Für massive Holzdielen empfiehlt sich das System 40, da die Holzfaserplatten und Profilleisten die Last optimal verteilen. Für Fliesen ist Kera 40 ideal, da das System eine besonders hohe Druckfestigkeit aufweist. Fertigparkett sowie moderne Klickbeläge können fast immer mit dem System 30 kombiniert werden. Wichtig ist stets die bauphysikalische Abstimmung von Belag, Unterkonstruktion und Heizleistung. Wir sind Ihnen gerne bei der Planung behilflich. 

Fußbodenheizungen: Wussten Sie’s schon?

Die Idee der Fußbodenheizung ist keineswegs modern. Bereits in der Antike nutzten die Römer das sogenannte Hypokaustum-System, bei dem warme Luft durch Hohlräume unter dem Boden strömte und die Räume auf diese Weise behaglich erwärmte. Ähnlich wie heute sorgte eine große, warme Fläche für eine gleichmäßige Raumtemperatur und ein angenehmes Gefühl von Wohnlichkeit. 

Die moderne Trockenbau-Fußbodenheizung knüpft an dieses altbewährte Prinzip an, nur mit ausgereifter Technik, effizienten Materialien und einem Verständnis für nachhaltiges Bauen.

Was kostet eine Fußbodenheizung?

Die Kosten einer Fußbodenheizung hängen von vielen Faktoren ab: der Fläche, dem gewünschten Belag, dem Aufbau des Untergrunds und der Wahl des Systems. Als grober Richtwert gelten — ähnlich wie bei Wandheizungen — etwa 70 bis 150 Euro pro Quadratmeter für die Trockenbausysteme System 30 und System 40. Hierin enthalten sind die Verlegeplatten, Wärmeleitbleche, das Rohr, das Anschlussmaterial und die Montage. 

Für Fliesenbeläge, die ein besonders druckfestes System erfordern, liegt das Kera-40-System preislich etwas höher. Zusätzliche Kosten entstehen gegebenenfalls für Ausgleichsarbeiten, Entkopplungsmatten oder den finalen Bodenbelag. Insgesamt ist eine Trockenbau-Fußbodenheizung jedoch häufig günstiger als eine klassische Estrichlösung — insbesondere, wenn man die reduzierte Bauzeit und den fehlenden Feuchtigkeitseintrag berücksichtigt.

Holen Sie sich ein konkretes Angebot bei uns ein

Wenn Sie ein konkretes Angebot für Ihre Wandheizung erhalten möchten, bitten wir Sie uns folgende Informationen bereitzustellen, damit wir Ihnen eine möglichst genaue Auskunft geben können:

  • Was ist ihr Bauvorhaben – welchen Zweck soll die Bodenheizung erfüllen? Bitte bereiten Sie auch einen Grundrissplan vor.
  • Soll das gewählte System in Kombination mit einer weiteren Wärmeverteilung betrieben werden?
  • Möchten Sie die Bodenheizung selbst verbauen?
  • Auf welchem Untergrund soll die Bodenheizung installiert werden (Betondecke, Holzbalken, Estrich)?
  • Gibt es besondere Wünsche bezüglich der Raumgestaltung?
  • Wie wird im Gebäude Wärme erzeugt? 
  • Welchen Dämmstandard hat ihr Haus/ihre Wohnung?
  • Liegt Ihnen bereits eine Heizlastberechnung oder ein Wärmeschutznachweis vor? Falls ja, fügen Sie diese bitte bei. Wenn nicht, benötigen wir die U-Werte der Außenwände, des Dachs bzw. der obersten Geschossdecke, der Fenster und des Bodens. Sollten diese Werte nicht vorliegen, beschreiben Sie bitte den jeweiligen Boden– und Deckenaufbau sowie die verwendeten Materialien so genau wie möglich. Skizzen zu den Aufbauten können ebenfalls gern beigefügt werden.

Mit diesen Informationen können wir Ihnen ein auf Ihr Projekt zugeschnittenes Angebot erstellen. Melden Sie sich gerne über E-Mail (info@forumnatura.de) oder über unser „Bau-Handy“ 01778935692 (WhatsApp + Telegram) bei uns.

Antworten für alle, die mit Fußbodenheizungen arbeiten wollen