Korkboden: natürlich und vielseitig

Wenn Sie sich für einen Korkboden entscheiden, wählen Sie kein kurzlebiges Produkt, sondern ein umweltschonendes und nachhaltiges Material. Sie entscheiden sich für ruhiges Wohlbefinden, natürliche Wärme und einen zeitlosen Bodenbelag. Gleichzeitig wählen Sie ein Produkt, das Komfort und Behaglichkeit in sich vereint. Das ist Kork. 

Merkmale von Korkböden

fußwarm 

äußerst widerstandsfähig 

hoher Schallschutz 

hervorragende Trittschalldämmung (13 dB) 

leicht zu reinigen 

wärmespeichernd 

besonders weich und gelenkschonend 

ökologisch und ökonomisch nachhaltig 

antibakterielle und fungizide Wirkung 

natürliche Optik 

resistent gegen Öle, Fette, Säuren 

vollständig recycelbar 

antistatisch: für Allergiker bestens geeignet 

mit Fußbodenheizungen kombinierbar 

Was sind Korkböden?

Welche Arten von Korkböden gibt es?

Korkboden ist nicht gleich Korkboden: Es gibt verschiedene Arten von Korkböden, die sich in Aufbau, Optik, Pflege und Verlegung unterscheiden. Hier erfahren Sie, welche Korkboden-Typen es gibt und welche Variante am besten zu Ihrem Zuhause passt. Typischerweise unterscheidet man zwischen:  

  • Klebekork/ Massivkork: Besteht zu 100 % aus Naturkork und wird mit Naturharzkleber fest verklebt. Sehr langlebig, isolierend und ökologisch ideal für Wohn- und Büroräume. Es kann zudem ähnlich wie Holz aussehen und partiell ausgebessert sowie geölt und gewachst werden.  
  • Klickkork/ Korkfertigparkett: Mehrschichtiger Korkboden mit HDF-Trägerplatte. Dank Klicksystem einfach zu verlegen und in vielen Designs erhältlich. 
  • Furnierkork: Furnierkork ist eine dünne Schicht aus Kork, die als Decklage auf einen Trägerboden (z. B. HDF-Platte oder Presskork) aufgebracht wird. Bei diesem Boden ist es nicht möglich ihn partiell abzuschleifen, wenn schwerwiegende Verunreinigungen oder schwere Kratzer vorhanden sind. 
  • Kork-Vinyl/ Designkork: Achtung: Bedruckte Korkböden enthalten zum Großteil flüchtige organische Verbindungen (VOCs) oder Weichmacher (Phthalate). Viele Korkböden in Holzoptik bestehen aus einer HDF-Trägerplatte (Holzfaserplatte). Diese kann Formaldehyd enthalten, wenn sie nicht emissionsarm produziert wurde. – Daher verkaufen wir sie nicht! 

Was ist Kork und woraus bestehen Korkböden?

Lehmputz ist ein Baustoff, der Tradition und Moderne verbindet. Kaum ein anderer Baustoff besitzt so entscheidende Vorteile bezüglich der bauphysikalischen Eigenschaften und ist gleichzeitig so leicht verfügbar. Er ist offenporig, hygienisch und wirkt angenehm warm. Durch seine feuchtigkeitsregulierenden, antistatischen und natürlichen Eigenschaften gibt er uns eine neue Form der Lebensqualität, von der vor allem Allergiker profitieren. Mit seiner Formbarkeit und anpassbaren Zusammensetzung bietet dieser Baustoff eine große Gestaltungsvielfalt in Farbe und Oberfläche. Seine Wiederverwertung und leichte Handhabung machen ihn zu einem anwendungsfreundlichen Baustoff.  

Warum sollten Sie sich für einen Korkboden entscheiden?

Vorteile und Nachteile von Korkböden

Vorteile

Ein Korkboden verbindet natürliche Schönheit mit funktionalem Komfort. Er ist fußwarm, bei jedem Schritt leise sowie nachhaltig. Aufgrund seiner Elastizität ist er angenehm für die Gelenke. So sorgt Korkboden für ein spürbar angenehmes Wohngefühl und ist ideal für Pampasrocker und die Gelenke von Opa. Sowohl bei Kratzern durch spitze Gegenstände als auch bei Druckstellen durch schwere Möbel kann Korkboden partiell ausgebessert werden und eignet sich dementsprechend hervorragend für Kinderzimmer. Neben den Wohnräumen eignet sich Korkboden auch ideal für Bad- und Wellnessbereiche. Kork ist nicht nur ein nachwachsender Rohstoff, sondern auch erstaunlich robust und langlebig. 

Nachteile

Obwohl Korkböden viele Vorteile bieten, gibt es auch wenige Nachteile: So reagiert Korkboden beispielsweise empfindlich auf die Seifenlauge der Spülmaschine oder heißes Fett aus dem Ofen. Produkte mit geringer Qualität sind darüber hinaus empfindlich gegenüber Wasser.  

Vor- und Nachteile von Korkböden gegenüber anderen Bodenbelägen

Fußboden 

Fuß-warm 

Härte 

Tritt-schall 

Wasser-unempfind-lichkeit 

Allergiker-freund-lichkeit 

Elas-tizität 

Partiell ausbes-serbar 

Pflege-leicht 

Kork 

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Linoleum 

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PVC 

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Laminat 

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Hartholz (Eiche) 

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Weichholz (Birke) 

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Seekiefer 

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Terrakotta glasiert 

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Naturstein 

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Fliese/ Feinsteinzeug 

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Zementfließestriche (mineralisch) 

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Spachtel-estrich  

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Vinyl 

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Wieso ist Kork gut für unsere Gesundheit und wodurch wird das Raumklima verbessert? 

Dank der wärmeisolierenden Eigenschaften von Korkboden wird eine angenehme Fußbodentemperatur geschaffen, die den Wohnkomfort deutlich steigert und gleichzeitig hilft, Energiekosten zu reduzieren.  

Die natürliche Flexibilität des Korks sorgt dafür, dass Korkboden besonders weich und gelenkschonend ist, was ihn ideal für langes Spielen oder Barfußlaufen auf dem Boden macht. 

Zusätzlich überzeugt Kork durch seine schallisolierenden Eigenschaften, die die Geräuschübertragung im Raum verringern. Das Ergebnis ist ein ruhiges und angenehmes Wohnambiente. 

Geölte und gewachste Oberflächen können sich nicht statisch aufladen. Die antistatische Wirkung sorgt dafür, dass weniger Staub und Milben im Raum zirkulieren, wodurch Korkboden besonders allergikerfreundlich ist. 

Hochwertige Korkböden sind zudem frei von PVC, Weichmachern und schädlichen Emissionen, sodass sie eine gesunde Wohnumgebung unterstützen. 

Kork ist nicht H₂O-durchlässig, wodurch Schimmelbildung und Verrottung zuverlässig verhindert werden. Darüber hinaus enthält Kork Suberin, eine natürliche Substanz mit antibakterieller und antistatischer Wirkung. 

Korkboden: Wussten Sie schon?

Die außergewöhnlichen Eigenschaften von Kork sind dem Menschen seit der frühen Antike bekannt. So nutzten zum Beispiel die Ägypter und Griechen Kork als Verschluss für Amphoren und andere Gefäße. Auch heute findet man Kork in den unterschiedlichsten Bereichen. So wird Kork zum Beispiel für Rettungsringe, Schuhe, Pinnwände oder Flaschenverschlüsse genutzt.  

Anwendungsgebiete von Korkböden

Dank der fußwarmen Eigenschaften sind Korkböden für das gesamte Zuhause geeignet (Schlafzimmer, Küche, Kinderzimmer, Hobbyraum, Wohnbereich).  

Hochwertiger Korkboden aus 100 % Kork ist zudem ohne weiteres für Feuchträume wie Bäder oder Wellnessbereiche einsetzbar. Nach dem Versiegeln ist er so unempfindlich wie übliche Fliesen. Anders als Fliesen bleibt Kork fußwarm und bietet eine elastische, rutschhemmende Oberfläche – besonders angenehm in barfuß genutzten Räumen. Zusätzlich beugt er aufgrund seiner feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften und diffusionsoffenen Beschaffung Schimmelbildung vor. 

Insbesondere Kinder profitieren von Korkböden. Der weiche, fußwarme Untergrund bietet angenehme Bedingungen für das Spielen und Herumtollen auf dem Boden. Der Boden ist ist zudem abriebfest und pflegeleicht. Falls Kratzer sowie Druckstellen entstehen sollten, können diese mithilfe eines feuchten Baumwolltuchs und Dampf-Bügeleisens einfach behoben werden.  

Auch im gewerblichen Umfeld finden Korkböden vielseitige Verwendung. Dank glänzender Oberflächenversiegelung sehen sie edel aus und eignen sich somit auch hervorragend für Arztpraxen, Büros, Empfangsbereiche, Verkaufsräume und gastronomische Einrichtungen. 

Wie klebt bzw. verlegt man Korkböden?

Korkböden können fest verklebt oder schwimmend verlegt werden. Besonders bei großen Flächen sorgt das Verkleben für einen stabilen Boden ohne Verschieben, während kleine Korkfliesen durch ihr Muster flexibler sind. Im Folgenden erfahren Sie, wie die Böden verlegt und anschließend verklebt werden können: 

Vorbereitung vor der Verlegung

  • Lassen Sie die Korkfliesen mindestens 48 Stunden vor Verlegung Raumtemperatur erreichen. 
  • Die Raumtemperatur sollte nicht unter 18 °C fallen (vor und während des Verlegens).
  • Öffnen Sie die Verpackung erst kurz vor der Verlegung. 
  • Sorgen Sie für einen ebenen, sauberen und trockenen Unterboden.
  • Korkböden können auf Estrich- sowie Betonunterböden verlegt werden.

Benötigte Werkzeuge und Materialien

  • Doppelseitiger Kontaktkleber (Naturharzkleber) 
  • Kleberollen für die gleichmäßige Verteilung 
  • Schneidemesser zum Zuschneiden der Korkfliesen 
  • Gummihammer für festen Halt 
  • Korklack zum Schutz des Bodens als Versiegelung 

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Ausmessen: Markieren Sie die Raum-Mitte und nutzen Sie die Linien als Ausgangspunkt für eine gleichmäßige Verlegung. Messen Sie dafür die Länge und Breite des Raumes aus.

  2. Probeverlegung: Legen Sie die Fliesen ohne Kleber aus, um die Passform zu prüfen und unnötiges Zuschneiden zu vermeiden.

  3. Verkleben: Tragen Sie den doppelseitigen Kontaktkleber mit Kleberollen auf Unterboden und Fliesen auf. Es muss ausreichend gelüftet werden, um den Kontaktkleber zu aktivieren. Warten Sie, bis der zuvor milchig-weiße Kleber transparent ist, bevor Sie beginnen.

  4. Verlegen: Beginnen Sie am Ausgangspunkt entlang der Mittellinie. Fliesen sollten ohne Fugen und Spannung verlegt werden. An den Wänden ggf. zuschneiden und mit dem Gummihammer andrücken oder einem entsprechenden Werkzeug ausrollen.

  5. Versiegeln/ Pflegen: Lackieren Sie den Boden dreimal mit Korklack. Das schützt vor Kratzern und Flecken und erleichtert die Reinigung. 

Aufbauhöhe von Korkböden

Die Aufbauhöhe variiert je nach Verlegeart und Produkt: 

  • Geklebter Kork: ca. 4 mm 
  • Klickkork: ca. 8-13,5 mm + Unterlage ca. 2 mm  

Wichtig ist, bei der Planung Türrahmen, Terrassenfenster und Übergänge zu anderen Böden zu berücksichtigen.  

Wie viel kosten Korkböden?

Korkböden sind bereits ab etwa 24–70 € pro Quadratmeter erhältlich, abhängig von Stärke, Oberfläche und Qualität. Wer in hochwertige Korkböden investiert, spart langfristig: Sie sind fußwarm, gelenkschonend und schalldämmend. Kork ist elastisch und passt sich kleinen Unebenheiten des Untergrunds an, wodurch Risse oder Beschädigungen minimiert werden. Flecken oder Verschmutzungen lassen sich meist einfach abwischen, und kleinere Beschädigungen können punktuell ausgebessert werden, ohne dass der Boden ungleichmäßig wirkt. Außerdem ist Kork antistatisch, behält über Jahre seine natürliche Optik und ist sehr strapazierfähig. 

Holen Sie sich ein konkretes Angebot bei uns ein

Wenn Sie ein konkretes Angebot für Korkboden erhalten möchten, bitten wir Sie, uns folgende Informationen bereitzustellen, damit wir Ihnen eine möglichst genaue Auskunft geben können: 

  • Wie viele Quadratmeter sollen mit Korkboden verlegt werden? 
  • Bevorzugen Sie eine bestimmte Stärke, Oberfläche oder Farbton? 
  • Soll der Korkboden selbst verlegt oder ein Verlegeservice genutzt werden? (Wir leihen entsprechendes Werkzeug aus) 
  • Sollen zusätzliche Eigenschaften berücksichtigt werden (z. B. Trittschalldämmung, Fußbodenheizung)? 
  • Auf welchem Untergrund möchten Sie Korkboden platzieren? 

 

Mit diesen Informationen können wir Ihnen ein auf Ihr Projekt zugeschnittenes Angebot erstellen. Melden Sie sich gerne über E-Mail (info@forumnatura.de) oder über unser „Bau-Handy“ 01778935692 (WhatsApp + Telegram) bei uns.

Häufige Fragen zu Korkboden