function updateHeaderHeight() {
        // Get the height of #brx-header
        const headerHeight = document.querySelector('#brx-header').offsetHeight;
          
        // Store the height in the CSS custom property --header-height
        document.documentElement.style.setProperty('--brxw-header-height', headerHeight + 'px');
    }

    // Execute the function as soon as the document is ready
    document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {
        updateHeaderHeight();  // Initial update of header height when the document is ready

        // Update the header height on window resize and orientation change
        window.addEventListener('resize', updateHeaderHeight);
        window.addEventListener('orientationchange', updateHeaderHeight);
});

Oberflächenbehandlung Gartenmöbel & Terrassen

Holz im Außenbereich, insbesondere auf Terrassen und bei Gartenmöbeln, ist extremen physikalischen Belastungen ausgesetzt. Während Gartenmöbel oft filigrane Profile aufweisen und direkten Körperkontakt Normalität ist, stehen Terrassendielen unter mechanischem Abrieb und dauerhafter Staunässegefahr. Eine fundierte Oberflächenbehandlung ist der entscheidende erste Schritt, um die Zellstruktur des Holzes zu sättigen und es gegen UV-Strahlung sowie Feuchtigkeit zu wappnen. Im ökologischen Bereich bedeutet dies den Verzicht auf Kunststoffschichten und den Einsatz von oxidativ trocknenden Naturölen, die das Holz von innen heraus hydrophobieren, ohne seine Diffusionsfähigkeit einzuschränken. 

Grundlagen der ökologischen Holzoberfächenbehandlung im Außenbereich

Der primäre Zweck der Oberflächenbehandlung ist die Sättigung der Holzfasern. Holz verhält sich wie ein Schwamm: Wenn die Poren nicht mit einem schützenden Medium gefüllt sind, nehmen sie Luftfeuchtigkeit und Regenwasser auf. Dies führt zum Quellen und Schwinden, was Risse und Verzug zur Folge hat. Ökologische Öle auf Basis von Leinöl verfügen über eine so feine Molekülstruktur, dass sie tief in das Holz eindringen können. Dort härten sie durch die Aufnahme von Sauerstoff zu einer elastischen, wasserabweisenden Barriere aus. Dadurch schmutz- und wasserabweisend und das Holz reißt und versprödet nicht.

· diffusionsfähig, antistatisch, kontaktwarm

Im Gegensatz zu konventionellen Lacken, die eine spröde Schicht auf dem Holz bilden, bleibt eine geölte Oberfläche (dampf-)diffusionsfähig und antistatisch. Das im Holz enthaltene Restfeuchte kann ungehindert dadurch nach außen diffundieren. Dieser Mechanismus verhindert das gefürchtete Faulen unter einer dichten Beschichtung. Für die Erstbehandlung ist die Wahl des richtigen Öls entscheidend, wobei zwischen dünnflüssigen Grundierölen und (teils pigmentierten) Terrassen- oder Gartenmöbelölen unterschieden wird. Unsere Öle sind biozidfrei, geeignet für Kinderspielzeuge gemäß EN 71-3, Speichel- und Schweißecht nach DIN 53160 und frei von cobalt-, blei- und barium.

Vorbereitung des Holzuntergrunds für den Außenbereich

Eine erfolgreiche Oberflächenbehandlung setzt einen absolut sauberen und saugfähigen Untergrund voraus. Bei neuem Holz, insbesondere bei tropischen Hölzern oder sehr harzreichen Nadelhölzern, ist darauf zu achten, dass die Oberfläche frei von produktionsbedingten Rückständen wie Hobelschlägen oder natürlichen Harzen ist. Ein Anschliff der Oberfläche mit einer Körnung von 100 bis 120 öffnet die Poren und sorgt für eine gleichmäßige Aufnahme des Öls.

Die Holzfeuchte spielt bei der Erstbeschichtung eine bedeutsame Rolle. Sie darf zum Zeitpunkt der Verarbeitung 15 % Feuchte nicht überschreiten. Ist das Holz zu feucht, kann das Öl nicht tief genug eindringen, was die Schutzwirkung drastisch reduziert. Vor dem Auftrag sollte die Fläche gründlich

entstaubt werden. Bei besonders dichten Hölzern kann eine Vorreinigung mit natürlichen Lösemitteln wie Balsamterpentin sinnvoll sein, um eine optimales Eindringen des Bindemittels zu erreichen.

Schichtaufbau bei Holz- Terrassen und Möbeln

Die Oberflächenbehandlung erfolgt systematisch in mehreren Stufen, um eine vollständige Sättigung des Materials zu gewährleisten.

Die Grundierung für Terrassen und Gartenmöbel

Bei stark saugenden Hölzern oder im Fall von Erstbeschichtungen im bewitterten Außenbereich wird meist ein Grundieröl eingesetzt. Dieses ist besonders niedrigviskos eingestellt und dringt tief in das Kapillarsystem ein. Es dient als Haftvermittler und reguliert die Saugfähigkeit des Holzes, damit nachfolgende Schichten gleichmäßig aufgetrocknet werden können.

Ölen von Terrassen und Gartenmöbel

Für Gartenmöbel und Terrassen werden die Öle oft mit Einsatz von Farbpigmenten bestückt. Manche sagen gar es ist technisch zwingend erforderlich, doch das ist es nicht. Jedoch mineralische Pigmente wie Eisenoxide wirken zusätzlich als UV-Filter. Sie absorbieren die Sonnenenergie und verhindern, dass das Lignin – der Klebstoff der Holzfasern – zerstört wird. Ohne diese Pigmentierung würde das Holz unter dem Öl innerhalb weniger Monate vergrauen und seine Struktur verlieren. In der Regel werden zwei Aufträge durchgeführt, wobei das Öl nass-in-nass verarbeitet oder nach einer Trocknungszeit von etwa 24 Stunden erneut aufgetragen wird. Manche jedoch mögen eine graue Patina bei Ihren Gartenmöbeln und auch bei den Terrassen, daher führen wir auch ein unpigmentiertes Öl. Vergrauung ist keine Fäulnis und es mindert in keiner Weise die Stabilität des Holzes, jedoch sollte es gerade bei Gartenmöbel wenigstens jährlich gereinigt werden, damit in die Holzstruktur keine Algen und Pilze setzen. 

Verarbeitungstechniken bei Gartenmöbel- und Terrassenölen und Sicherheitshinweise

Der Auftrag erfolgt bei Gartenmöbeln meist mit dem Pinsel, bei Terrassenflächen aufgrund der Größe oft mit einer speziellen Terrassenbürste oder einem Bodenstreicher. Wichtig ist ein sehr dünner Auftrag. Überschüssiges Öl, das nach etwa 20 bis 30 Minuten nicht eingezogen ist, muss zwingend mit einem fusselfreien Lappen abgenommen oder mit einem Pad einpoliert werden. Verbleiben Ölpfützen auf der Oberfläche, bilden sich klebrige Stellen, die unter Sonneneinstrahlung unansehnlich werden und Schmutz binden.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Mit Leinöl getränkte Lappen oder Pads neigen zur Selbstentzündung. Sie müssen nach Gebrauch unbedingt in Wasser eingeweicht oder in einem luftdichten Metallbehälter aufbewahrt werden, bis sie vollständig getrocknet sind.

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