function updateHeaderHeight() {
        // Get the height of #brx-header
        const headerHeight = document.querySelector('#brx-header').offsetHeight;
          
        // Store the height in the CSS custom property --header-height
        document.documentElement.style.setProperty('--brxw-header-height', headerHeight + 'px');
    }

    // Execute the function as soon as the document is ready
    document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {
        updateHeaderHeight();  // Initial update of header height when the document is ready

        // Update the header height on window resize and orientation change
        window.addEventListener('resize', updateHeaderHeight);
        window.addEventListener('orientationchange', updateHeaderHeight);
});

Ökologische Zementschleierentfernung

Nach der Verlegung von Fliesen, Natursteinen oder dem Verputzen von Wänden bleibt häufig ein feiner, grauer Film zurück – der sogenannte Zementschleier. Dieser besteht aus getrockneten Zementpartikeln und Kalkrückständen, die nach dem Verfugen oder Verputzen auf der Oberfläche verbleiben. Während im konventionellen Baugewerbe oft aggressive, salzsäurehaltige Reiniger zum Einsatz kommen, bietet der ökologische Fachhandel nachhaltige Alternativen. Hersteller setzen auf natürliche Säuren und biologisch abbaubare Inhaltsstoffe, die Oberflächen schonen und die Umwelt nicht belasten. Eine fachgerechte Entfernung ist entscheidend, um die Ästhetik des Materials dauerhaft zu erhalten und spätere Pflegeprozesse zu ermöglichen. 

Was ist ein Zementschleier und warum ist die Entfernung notwendig?

Ein Zementschleier bildet sich zwangsläufig, wenn zementgebundene Werkstoffe wie Fugenmörtel oder Putze verarbeitet werden. Beim Abwaschen der Flächen verbleiben Kleinstpartikel im Reinigungswasser, die sich nach dem Verdunsten der Feuchtigkeit als matter Belag auf der Oberfläche absetzen. Dieser Film trübt nicht nur die Farbwirkung von Fliesen und Steinen, sondern wirkt auch wie eine Trennschicht. 

Wird der Schleier nicht gründlich entfernt, können nachfolgende Behandlungen wie Imprägnierungen, Öle oder Wachse nicht tief genug in das Material eindringen. Zudem bietet die raue Struktur des Zementschleiers eine ideale Angriffsfläche für Schmutz und Fett, was die alltägliche Reinigung erheblich erschwert. In der ökologischen Bauweise ist die rückstandslose Entfernung besonders wichtig, da hier oft diffusionsoffene Oberflächenbehandlungen folgen, die einen sauberen Untergrund voraussetzen. 

Zeitmanagement und der richtige Zeitpunkt für die Zementschleier-Reinigung

Der Erfolg der Zementschleierentfernung hängt maßgeblich vom Timing ab. Grundsätzlich gilt: Die Reinigung sollte so früh wie möglich erfolgen, jedoch erst, wenn der Fugenmörtel ausreichend angezogen hat. 

Erfolgt die Reinigung zu früh, besteht die Gefahr, dass der noch weiche Mörtel aus den Fugen gewaschen wird. Wartet man hingegen zu lange – oft reichen bereits wenige Tage aus –, verbindet sich der Zement chemisch so fest mit der Oberfläche, dass eine Entfernung ohne mechanische Beschädigung des Belags kaum noch möglich ist. Idealerweise beginnt die ökologische Reinigung, sobald der Fugenmörtel „waschfest“ ist, was je nach Raumklima und Produkt nach wenigen Stunden der Fall ist. Bei kalkhaltigen Putzen oder Lehmprodukten gelten spezifische Trocknungszeiten, die vor der Endreinigung unbedingt beachtet werden müssen. 

Ökologische Wirkstoffe im Vergleich zu konventionellen Zementschleierreinigern

Die herkömmliche Zementschleierentfernung basiert meist auf starken anorganischen Säuren wie Salzsäure oder Phosphorsäure. Diese sind nicht nur gefährlich für die Atemwege und die Haut, sondern können auch Armaturen aus Edelstahl angreifen oder die mineralische Struktur von Natursteinen irreparabel schädigen. 

Natürliche Säuren als Basis

Ökologische Alternativen nutzen die Kraft organischer Säuren, allen voran die Zitronensäure oder Milchsäure. Diese Wirkstoffe sind hochwirksam gegen Kalk und Zementrückstände, dabei jedoch vollständig biologisch abbaubar. Produkte von Herstellern wie Kreidezeit basieren häufig auf reiner Zitronensäure in Lebensmittelqualität. Diese löst die mineralischen Verbindungen des Zementschleiers auf, ohne giftige Dämpfe freizusetzen. Es ist jedoch zu beachten, dass auch ökologische Säuren eine Reaktion mit dem Untergrund eingehen können. 

Schonung der Bausubstanz

Ein wesentlicher Vorteil ökologischer Reiniger ist ihre Materialverträglichkeit. Während aggressive Säuren oft die Fugen selbst angreifen und porös machen, wirken mildere organische Säuren kontrollierter. Dennoch erfordert der Einsatz auf kalkhaltigen Natursteinen wie Marmor, Kalkstein oder Travertin besondere Vorsicht, da diese Steine selbst säureempfindlich sind. Hier kommen im ökologischen Bereich oft mechanische Verfahren oder speziell abgestimmte, schwach saure Reinigungskonzentrate zum Einsatz, die kurzzeitig einwirken und sofort neutralisiert werden. 

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur fachgerechten Zementschleieranwendung

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen und Schäden am Material zu vermeiden, sollte bei der Zementschleierentfernung systematisch vorgegangen werden. Die Vorgehensweise ist für Bodenbeläge und Wandflächen nahezu identisch. 

Schritt 1: Vornässen der Fläche 

Dies ist der wichtigste und am häufigsten vernachlässigte Schritt. Bevor ein Zementschleierentferner – auch ein ökologischer – aufgetragen wird, müssen die Flächen und insbesondere die Fugen gründlich mit klarem Wasser vorgenässt werden. Da die Fugen zementgebunden und somit saugfähig sind, würden sie ohne Vornässen die säurehaltige Reinigungslösung tief einsaugen, was die Stabilität der Fuge schwächen kann. Durch das Vornässen sind die Poren mit Wasser gesättigt und die Säure wirkt nur dort, wo sie soll: an der Oberfläche auf dem Zementschleier. 

Schritt 2: Auftrag und mechanische Unterstützung 

Die ökologische Reinigungslösung wird gemäß den Herstellerangaben verdünnt und auf die Fläche aufgetragen. Bei hartnäckigen Rückständen ist eine mechanische Unterstützung durch Schrubber, Bürsten oder weiße Reinigungspads (nicht kratzend) erforderlich. Die Säure löst den Kalk, während die Bürste die Partikel löst. Es ist darauf zu achten, dass die Lösung während der Einwirkzeit nicht antrocknet. Gegebenenfalls muss mit etwas Wasser oder Reinigungslösung nachgefeuchtet werden. 

Schritt 3: Aufnahme und Neutralisation 

Nach einer kurzen Einwirkzeit (meist 5 bis 10 Minuten) wird die Schmutzflotte mit einem Wischer, Schwamm oder Nasssauger aufgenommen. Unmittelbar danach muss die Fläche mehrmals mit reichlich klarem Wasser nachgespült werden. Dieser Schritt dient der Neutralisation der Oberfläche. Bleiben Säurereste zurück, können diese im Laufe der Zeit die Oberflächenoptik verändern oder bei späterem Auftrag von Hartölen zu Trocknungsverzögerungen führen. 

Materialspezifische Warnhinweise und Besonderheiten bei der natürlichen Zementschleierentfernung


Nachhaltigkeit und Entsorgung der Reinigungsrückstände 

Ein Kernaspekt der ökologischen Zementschleierentfernung ist die Umweltverträglichkeit der Abwässer. Die angebotenen Produkte sind so konzipiert, dass die enthaltenen organischen Säuren in Kläranlagen problemlos abgebaut werden. Dennoch enthält das Reinigungswasser nach der Anwendung gelöste Zement- und Kalkpartikel. Große Mengen an festen Rückständen sollten sich absetzen können, bevor das Wasser entsorgt wird, um Verstopfungen in den Abflussrohren zu vermeiden. Die festen Sedimente können über den Bauschutt entsorgt werden. Sollten Sie im Außenbereich mit unseren Produkten arbeiten sind die Produkte verträglich für Beete und die Gartenflächen wenn Sie durch Wasserzugabe und die Handhabung ins Grün gelangen sollten. 

Haben Sie noch weitere Fragen?

Die Zementschleierentfernung mit ökologischen Mitteln ist ein effektiver Weg, um frisch verlegte Flächen dauerhaft schön und pflegeleicht zu reinigen. Durch den Verzicht von aggressiver Chemie werden sowohl die Gesundheit der Verarbeiter als auch die Bausubstanz geschont. Entscheidend für den Erfolg sind das rechtzeitige Handeln, das gründliche Vornässen und die Wahl des passenden Produkts für den jeweiligen Untergrund. 

Möchten Sie eine individuelle Beratung zu Ihrem spezifischen Bodenbelag oder benötigen Sie Unterstützung bei der Auswahl der passenden Mengen für Ihr Projekt? 

Kommen Sie gerne im forum natura vorbei oder melden Sie sich via Mail (info@forumnatura.de) oder unserem Bausupport (01778935692) über Telegramm, WhatsApp oder SMS. Bei Fragen schicken Sie uns gerne Fotos oder Videos und wir helfen Ihnen gerne weiter!