function updateHeaderHeight() {
        // Get the height of #brx-header
        const headerHeight = document.querySelector('#brx-header').offsetHeight;
          
        // Store the height in the CSS custom property --header-height
        document.documentElement.style.setProperty('--brxw-header-height', headerHeight + 'px');
    }

    // Execute the function as soon as the document is ready
    document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {
        updateHeaderHeight();  // Initial update of header height when the document is ready

        // Update the header height on window resize and orientation change
        window.addEventListener('resize', updateHeaderHeight);
        window.addEventListener('orientationchange', updateHeaderHeight);
});

Nachhaltige Holzlasuren: Natürlicher Schutz und farbliche Gestaltung im Außenbereich

Holz ist einer der wertvollsten und vielseitigsten Baustoffe, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Besonders im Außenbereich, wo Fassaden, Zäune, Pergolen oder Gartenhäuser der Witterung direkt ausgesetzt sind, benötigt das Material eine fachgerechte Behandlung, um seine Stabilität und Ästhetik über Jahrzehnte zu bewahren. Während herkömmliche Lacke die Holzoberfläche oft luftdicht versiegeln, bieten ökologische Holzlasuren einen Schutz, der die natürliche Dynamik des Werkstoffs respektiert. Sie kombinieren die Vorteile von tiefenwirksamen Ölen mit einer schützenden Pigmentierung, ohne dabei die Umwelt durch Mikroplastik oder bedenkliche Biozide zu belasten. Eine nachhaltige Holzlasur ist daher weit mehr als nur ein Farbanstrich: Sie ist ein System zur Werterhaltung, das auf regenerativen Rohstoffen basiert und ein gesundes Mikroklima fördert.

Inhaltsverzeichnis

Die Funktionsweise ökologischer Holzlasuren

Der wesentliche Unterschied zwischen einer Lasur und einem deckenden Lack liegt in der Transparenz und der Schichtdicke. Eine Lasur ist so konzipiert, dass die charakteristische Maserung und Struktur des Holzes nach dem Anstrich sichtbar bleiben. Technisch gesehen handelt es sich bei ökologischen Lasuren um wasser- oder ölbasierte Systeme, die tief in die oberen Holzschichten eindringen und gleichzeitig einen elastischen, wasserabweisenden Schutzfilm an der Oberfläche bilden. Dieser Film ist im Gegensatz zu konventionellen Alkydharzlacken hochgradig diffusionsoffen. Das bedeutet, dass Feuchtigkeit, die durch kleine Risse oder Stirnholzbereiche in das Holz gelangt, ungehindert als Wasserdampf wieder entweichen kann. Diese Atmungsaktivität verhindert effektiv die Bildung von Staunässe unter der Beschichtung, was die Hauptursache für vorzeitige Fäulnis und das gefürchtete Abblättern der Farbe darstellt.

Vielfalt der Farbmöglichkeiten und ästhetische Wirkung

Holzlasuren bieten ein breites Spektrum an gestalterischen Möglichkeiten, von der fast unsichtbaren Auffrischung bis hin zu kräftigen Farbakzenten. Die Farbwirkung einer Lasur ist dabei immer ein Zusammenspiel aus der Eigenfarbe des Holzes, der Saugfähigkeit des Untergrundes und der Pigmentierung der Lasur selbst.

Klassische Holztöne und UV-Schutz

Die am häufigsten verwendeten Lasuren orientieren sich an natürlichen Holzfarben wie Eiche, Teak, Nussbaum oder Lärche. Diese enthalten feinst vermahlene, mineralische Pigmente, die eine Doppelfunktion erfüllen: Sie verleihen dem Holz eine edle Optik und dienen gleichzeitig als UV-Filter. UV-Strahlung baut das Lignin in der Holzoberfläche ab, was ohne Schutz zur Vergrauung und zum Ausfasern des Materials führt. Je dunkler oder intensiver die Pigmentierung der gewählten Lasur ist, desto höher ist in der Regel die Schutzwirkung gegen die Sonne. Für helle Hölzer im Außenbereich gibt es spezielle Lasuren mit UV-Blockern auf natürlicher Basis, die das Holz hell halten, ohne es farblich stark zu verändern.

Moderne Farbtöne und graue Vorbewitterung

Neben den klassischen Holztönen erfreuen sich Grautöne wachsender Beliebtheit. Sogenannte Vorbewitterungslasuren nehmen den natürlichen Prozess der Vergrauung vorweg und sorgen für ein gleichmäßiges Erscheinungsbild von Anfang an. Dies ist besonders bei modernen Fassaden architektonisch reizvoll. Aber auch skandinavische Farben wie Schwedenrot oder dezente Grüntöne lassen sich mit ökologischen Lasuren realisieren. In nachhaltigen Sortimenten werden hierfür meist Erdpigmente und mineralische Oxide verwendet, die lichtecht sind und über Jahre hinweg ihre Brillanz behalten, ohne auszubleichen.

Vorteile natürlicher Inhaltsstoffe für Mensch und Umwelt

Ökologische Holzlasuren setzen konsequent auf die Kraft der Natur. Anstatt erdölbasierter Bindemittel kommen Leinöl, Rizinusöl oder Baumharze zum Einsatz. Der Verzicht auf synthetische Lösungsmittel (VOC) und giftige Trockenstoffe (wie Kobaltverbindungen) schont nicht nur die Atmosphäre, sondern schützt auch die Gesundheit derer, die mit den Produkten arbeiten oder sich in deren Nähe aufhalten.

Verzicht auf Biozide und Fungizide

Viele herkömmliche Außenlasuren enthalten einen „Filmschutz“ aus Pestiziden, um Algen- und Pilzbefall zu verhindern. Diese Stoffe werden mit der Zeit durch Regen ausgewaschen und gelangen in den Boden und das Grundwasser. Ökologische Lasuren setzen stattdessen auf physikalische Schutzprinzipien. Durch die hohe Wasserabweisung und die schnelle Rücktrocknung des Holzes wird Mikroorganismen die Lebensgrundlage entzogen – ganz ohne chemische Keule. Dies ist besonders wichtig bei Projekten im Garten, in der Nähe von Nutzpflanzen oder dort, wo Kinder spielen.

Langlebigkeit durch Elastizität

Ein entscheidender technischer Vorteil natürlicher Öle in der Lasur ist ihre dauerhafte Elastizität. Holz „arbeitet“ ständig durch den Wechsel von Feuchtigkeit und Trockenheit. Während spröde, kunststoffbasierte Lasuren diesen Bewegungen irgendwann nicht mehr standhalten und reißen, bleiben ölbasierten Lasuren flexibel. Sie machen die Dehnung des Holzes mit, wodurch die Schutzfunktion deutlich länger erhalten bleibt und die Renovierungsintervalle gestreckt werden können.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen perfekten Lasurauftrag

Um ein professionelles und dauerhaftes Ergebnis zu erzielen, ist eine sorgfältige Arbeitsweise entscheidend. Eine Lasur verzeiht weniger Fehler als ein deckender Lack, da der Untergrund stets Teil des Endergebnisses ist.

Untergrundprüfung und Vorbereitung

Das Holz muss sauber, fest und trocken sein. Bei einer Renovierung müssen alte, abblätternde Schichten restlos entfernt werden, da die Lasur sonst nicht in das Holz eindringen kann. Ein Schliff in Faserrichtung (Körnung 80 bis 120) sorgt für eine gleichmäßige Saugfähigkeit.

Hinweis: Bei sehr harzhaltigen Hölzern oder Hölzern mit vielen Inhaltsstoffen (wie Eiche) kann eine Vorbehandlung mit einem natürlichen Entfetter sinnvoll sein, um eine optimale Haftung zu garantieren.

Der richtige Auftrag

Lasuren sollten niemals bei direkter Sonneneinstrahlung oder auf aufgeheizten Oberflächen verarbeitet werden, da sie sonst zu schnell antrocknen und Streifen bilden.

  1. Aufrühren: Die Pigmente setzen sich am Boden ab. Ein gründliches Aufschütteln oder Aufrühren ist essenziell für einen gleichmäßigen Farbton.
  2. Dünner Auftrag: Mit einem hochwertigen Lasurpinsel wird das Material dünn und gleichmäßig in Faserrichtung aufgetragen. „Viel hilft viel“ gilt hier nicht – zu dicke Schichten können die Trocknung behindern.
  3. Zwischenschliff: Nach dem ersten Auftrag stellen sich oft Holzfasern auf. Ein feiner Zwischenschliff (Körnung 180-240) nach der Trocknung glättet die Oberfläche für den Endanstrich.
  4. Zweitauftrag: Ein zweiter Anstrich vertieft den Farbton und vervollständigt den Wetterschutz.

Wartung und Pflege

Ein großer Pluspunkt nachhaltiger Lasuren ist die einfache Instandhaltung. Wenn die Oberfläche nach einigen Jahren matt wird oder das Wasser nicht mehr abperlt, genügt meist eine gründliche Reinigung und ein einzelner Auffrischungsanstrich. Ein mühsames Abschleifen bis auf das rohe Holz ist bei rechtzeitiger Pflege nicht notwendig. Weitere Informationen zu der Pflege von Holz finden Sie unter folgenden Themen: Unbehandeltes Holz, Gartenmöbel & Holzfassaden, Holzböden und Holzfenster

Auswahl des passenden Produkts: Dünnschicht vs. Mittelschicht

Je nach Bauteil kommen unterschiedliche Lasurtypen zum Einsatz. Man unterscheidet hier vor allem nach der Maßhaltigkeit der Bauteile.

  • Dünnschichtlasuren: Sie sind sehr flüssig und dringen tief ein. Sie eignen sich ideal für nicht maßhaltige Bauteile wie Zäune, Schindeln oder Carports. Sie können nicht abblättern und lassen sich extrem leicht renovieren.
  • Mittelschichtlasuren: Sie haben eine etwas dickere Konsistenz und bilden einen stärkeren Schutzfilm. Sie werden für begrenzt maßhaltige Bauteile wie Gartenmöbel oder Nut-und-Feder-Verkleidungen eingesetzt. Sie bieten einen optimalen Kompromiss aus Schutzwirkung und Natürlichkeit.

Weitere Fragen?

Durch die Wahl einer ökologischen Lasur entscheiden Sie sich für ein Produkt, das technisch ausgereift ist und gleichzeitig die natürlichen Kreisläufe respektiert. So bleibt Holz das, was es sein soll: Ein lebendiger, warmer und nachhaltiger Teil unserer Lebensumwelt. Suchen Sie weitere  Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung? Schauen Sie gerne unter Terrassen & Gartenmöbel sowie in unserem Oberflächenbereich vorbei. 

Bei weiteren Fragen kommen Sie gerne im forum natura vorbei oder melden Sie sich via Mail (info@forumnatura.de) oder unserem Bausupport (01778935692) über Telegramm, WhatsApp oder SMS. Schicken Sie uns gerne Fotos oder Videos und wir helfen Ihnen gerne weiter!